Rückblick des Moderators auf die Bildungskonferenz

Als Massenveranstaltung war die Bildungskonferenz am 23. März nicht geplant, aber als eine zum Mitreden und Mitmachen. Der etwas ungünstige Zeitpunkt an einem Freitagnachmittag legte es nahe, die Gäste nicht mit Vorträgen zu berieseln, sondern zum Mitmachen einzuladen. Viel wichtiger aber noch war die Erfahrung, dass viele Menschen viele Sichtweisen und Erfahrungen einbringen können und auch einbringen wollen. Das heißt natürlich nicht, dass gleich jede und jeder sich das Mikrofon schnappt. Auch wenn Gäste mitmachen wollen, gibt es Bühnenangst, also die Hemmung, vor anderen zu reden.

Moderatorenaufgabe

An dieser Stelle begann meine Aufgabe als Moderator: die Gäste zu begrüßen, miteinander ins Gespräch zu bringen und sie zur ersten Aktion einzuladen: die Wandzeitung am Eingang mit zu gestalten: Auf großen Blättern standen einige Leitfragen und die Gäste wurden gebeten, hierzu Kommentare abzugeben. Was sie auch fleißig taten. Die Wandzeitung gab für die langsam eintrudelnden Gäste ein immer bunteres Stimmungsbild und war zugleich eine einfache Möglichkeit mitzumachen.

Thementische

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Moderation des Bildungskongresses am 09.03.

Ungefähr die Hälfte der Schüler eines Jahrgangs macht Abitur, von denen wiederum ca. 80% mit einem Studium beginnen – und die brechen das Studium mit einer Wahrscheinlichkeit von ungefähr 30% wieder ab. Soweit die nüchternen Zahlen, die gar nichts über den Einzelfall aussagen. Außer natürlich, dass es in jedem Jahrgang ca. 12% besondere Einzelfälle gibt, die das Scheitern an der Hochschule erleben mussten – jede und jeder Achte!

Auf dem Weg in die weithin geforderte Akademisierung mag man die Abbrecherzahlen als Kollateralschäden verbuchen – auf dem Weg zu Gipfel stürzen halt ein paar ab. Trotzdem sollte die Frage gestellt werden, ob es neben dem akademischen Weg in die berufliche Karriere nicht auch noch andere gibt.

Zum Beispiel die „ordentliche Lehre“, also die dual gestaltete Berufsausbildung. Deren Loblied will ich gar nicht singen, ich selbst habe den Weg in das Berufsleben mit einer „Lehre“ begonnen und bin seither von ihr so überzeugt, wie sonst von wenig anderem.

Ausgangspunkte der Veranstaltung

Also betrachten wir die Berufsausbildung ganz nüchtern als ersten Baustein einer jugendlichen Karriereplanung. So ungefähr lässt sich einer der Ausgangspunkt des Bildungskongresses am 09. März 2018 beschreiben.

Der andere Ausgangspunkt ist der immer realer werdende Fachkräftemangel. Da Fachkräfte nicht mit dem Umlegen eines Schalters auf den Markt kommen, haben Unternehmen heute schon das Problem, auch wenn erst in einigen Jahren der Mangel in den Fabrikhallen und Büros angekommen sein wird.

Inhalte, Themen, Diskussionen

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Meine Themen 2019

2019 werden sich die Entwicklungen der letzten Jahre fortsetzen und in vielen Bereichen weiter beschleunigen: Digitalisierung, Globalisierung und die Entwicklungen der Arbeitswelt. Herausforderungen werden drängender, komplexer und erfordern Entscheidungen.

Auch 2019 ist also ein Jahr, in dem die störungsfreie Kommunikation zwischen allen Beteiligten ihren hohen Stellenwert behalten wird. Kommunikation ist das Gespräch und besonders das persönliche Gespräch, der Austausch vom einen zum anderen.

Aus diesen Herausforderungen  und Bedingungen erwachsen meine Themen für 2019:

Körpersprache und nonverbale Kommunikation - Im Austausch untereinander ist wichtig, wie wir etwas sagen und nicht allein was wir sagen – also die Körpersprache und nonverbale Kommunikation. Mein besonderer Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Körpersprache in der Gesprächsführung, besonders in Verhandlungen und die Körpersprache in der Fort- und Weiterbildung. Dazu biete ich Vorträge an ("Versteckte Botschaften") und Seminare.

Persönliche Beziehungsnetzwerke - Am besten ist, wenn wir uns mit den richtigen Menschen treffen und lange mit ihnen in Kontakt bleiben, um uns über unsere Themen austauschen können und zum Vorteil aller wechselseitig zu unterstützen. In diesem Bereich („Shared Networking“/ Kooperatives Netzwerken“) setze ich meine Kooperation mit Andreas Reuther fort und biete gemeinsam mit ihm Workshops für die Entwicklung von Team-Netzwerken an.

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Titel der Arbeitseinheit: Umgang mit den Arbeitsunterlagen [Text 678]

Einführung: Die Seminarunterlagen

Vor und während des Seminars „Rationelles Lesen“ haben Sie Zugang zu Seminarunterlagen.

Die Unterlagen stehen Ihnen als Teilnehmerin oder Teilnehmer ausdrücklich nur zur Vorbereitung und Mitarbeit im Seminar zur Verfügung. Jede andere Verwendung, gleich ob zu privaten oder kommerziellen Zwecken, ist ausdrücklich untersagt.

Es gibt drei Wege zum Material:

  • Sie laden die Texte als pdf-Dateien von meiner Website www.moethe.com/hoefd herunter.
  • Sie geben den Link auf der Website www.moethe.com/hoefd in die URL-Zeile Ihres Browsers ein oder klicken direkt auf den Link.
  • Sie laden die Seite über den QR-Code. Der QR-Code dieser Seite sieht so aus:

 

 

Folgende Seminarunterlagen sind verfügbar:

Wieder einmal die „Jahreskonferenz“

Ein Großereignis für die eigene Netzwerkarbeit ist in jedem Herbst die „Jahreskonferenz der Allianz pro Fachkräfte“. Auch in diesem Jahr konnte ich wieder mitwirken. Der Rahmen heuer wechselte: die „Jahreskonferenz“ wurde zu einem tragenden Teil des Kongresses „Pro Fachkräfte“; mein Auftrag war, zu moderieren.

Das Zeitfenster war mit knapp 90 Minuten groß genug, um ernsthaft über den Einfluss der Digitalisierung auf die Kompetenzen der Mitarbeiter zu reden, aber klein genug, um keinen überflüssigen Zierrat auf die Bühne zu bringen. Also keine feierliche Begrüßung und Eröffnung. Wir kamen gleich zum Thema: eine Geschichte zu Anfang, einige knackige Statements von Menschen, die etwas zum Thema zu sagen hatten und dann die erste Gruppenarbeit – mit einigen Dutzend Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Nach einem Zwischenspiel, in dem schon keiner mehr ans Hinsetzen dachte, folgten die nächste Gruppenarbeit und schließlich die gemeinsame Zusammenfassung der Ergebnisse.

Fazit: 90 Minuten nach dem Motto: wenn wir uns nicht bewegen, bewegen wir nichts.

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Fünf Stationen eines gelingenden Seminars

Am Ende der Veranstaltung als Trainer, als Redner als Dozent fragt man sich, ob sie denn auch erfolgreich war. Das eigene Erleben ist kein tauglicher Gradmesser: der Körper ist voll mit Adrenalin und die Wahrnehmung ist verzerrt. Trotzdem gibt es ein gutes Messinstrument, nämlich die Körpersprache der Teilnehmenden. Wie die am Ende reagieren, zeigt an, wie es war. Auf eine kurze Formel gebracht sind es zwei Zustände, die den Erfolg anzeigen: die Veranstaltung war erfolgreich, wenn die Teilnehmenden glücklich und angeregt gehen.

Teilnehmer sind glücklich, wenn es entspannt zuging und unterhaltsam. Es wurde gelacht und man hatte Spaß miteinander, also war die Atmosphäre gut. Angeregt sind die Teilnehmer, wenn sie etwas zum Thema, zum Gegenstand der Veranstaltung, mitnehmen können in ihr Leben. [Glück: Wir und drinnen; Anregung: die Welt draußen]

Um am Ende von einer erfolgreichen Teilnahme reden zu können, müssen Trainer wie Teilnehmer fünf Stationen erfolgreich durchlaufen haben, die sie von Station zu Station immer stärker in das Geschehen der Veranstaltung einbeziehen. Es ist die Auseinandersetzung mit ihren [fühlen, denken und handeln Trainer wie Teilnehmer/ entwickeln sich Trainer wie Teilnehmer in fünf Stufen des Involviertseins oder der Beteiligung]:

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Gelingende Netzwerkkommunikation erleben

Gut vernetzt in die neue Arbeitswelt 4.0

Wer will da widersprechen: Netzwerken ist wichtig, gerade dann wenn wir die ersten Schritte in die neue Arbeitswelt unternehmen. Um Sie dabei zu unterstützen, veranstalten wir – Nicola Broucek-Albrecht und ich – eine kleine Workshopreihe. Wir wollen Sie begleiten, dass die ersten Netzwerk-Schritte einfacher werden, keine Last oder lästige Pflicht sind und auch Spaß machen: „Netzwerken – der Seminarworkshop“ ist die Veranstaltungsreihe für entspanntes Netzwerken:

  • Ein Treffen mit Menschen, die einander etwas zu sagen haben und gleichzeitig
  • das Netzwerken selbst zum Thema machen.
  • Ein Treffen, um Netzwerktechniken zu diskutieren und auszuprobieren.

An vier Abenden zwischen 17:00 und 22:00 wollen wir uns mit Ihnen typische Situationen des Netzwerkens anschauen und unsere Erfahrungen diskutieren. Ohne erhobenen Zeigefinger und nur das tun, was Ihnen an dem Abend Spaß macht und für Sie nützlich und sinnvoll ist.

Am 22. September 2017 geht es los mit der Reihe: „Netzwerken – der Seminarworkshop“. Weitere Informationen und die Anmeldung warten hier auf Sie.

Neue Verbindungen zu einem alten Thema: Grundsätzliches zu Kontaktnetzwerken

Persönliche Kontakte sind immer informell – egal zu welchen Zwecken ich sie nutze. Sie sind informell, weil sie immer anders sind und sie sind informell, weil es keine einklagbaren Verabredungen zwischen beiden gibt, die den Kontakt erst herstellen. Wenn ich zu Ihnen Kontakt aufzunehmen versuche, liegt es an Ihnen, das Angebot anzunehmen. Sie haben Gründe es zu tun oder zu lassen und die gehen niemanden etwas an. Niemandem gegenüber sind Sie deswegen verantwortlich. Persönliche Kontakte wurzeln in dem Vertrauen, das ich zu Ihnen habe und in den Erwartungen, die meine Vertrauensbezeugungen in Ihnen wecken. Das gilt natürlich wechselseitig. Persönliche Kontakte können sich intensivieren und an Qualität gewinnen, ihre wichtigste Bewegung aber ist die des Ausgleichs, nämlich das wechselseitige Vertrauen in der Waage zu halten. Diese Bemühung ist Aufgabe der Kontaktpartner. Soweit sind persönliche Kontakte anarchisch, weil sie dauernd dazu neigen, Grenzen zu ignorieren.

Mit den persönlichen Kontakten seiner Mitglieder hat eine Organisation Schwierigkeiten. Wirtschaftsorganisationen, also Unternehmen, tendieren dazu, das Verhalten ihrer Mitarbeiter zu funktionalisieren, plan- und damit einsetzbar zu machen. Meistens geschieht das innerhalb eines Verhaltensbereichs, der Berufs- oder Geschäftsleben genannt wird. […]

Hier brechen heute die Überlegungen ab, bevor auch nur eine Assoziation gebildet wurde, die eine Beziehung zwischen den Bereichen herstellt. Die Assoziation führt in einen Bereich der persönlichen Beziehungsnetzwerke, in dem ein Brückenschlag entwickelt werden soll, der beide Bereiche in nützliche Beziehung zueinander setzt.

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Skizze einer Virtuellen Unternehmensakademie

Das Problem von Unternehmen, in die Entwicklung des Wissens und Könnens von Mitarbeitern zu investieren, drückt sich in der unsicheren Beantwortung einiger Fragen aus:

  • Welches Wissen und Können wird genau benötigt? [Strategische Ebene]
  • Werden nach Inhalt und didaktischer Methode die richtigen Maßnahmen ausgewählt? [Ebene der interfachlichen Kommunikation]
  • Entwickeln die Maßnahmen bei den Mitarbeitern, was sie zu leisten versprechen? [Pädagogische Ebene]
  • Werden durch den Einsatz der neuen Kompetenzen betriebliche Lösungen erzielt, die die Investition rechtfertigen? [Return on Investment]

Aus diesen Fragen ergeben sich drei Problemstellungen:

  • Analyse- und Planungskompetenz des Unternehmens
  • Vertrauensaufbau innerhalb des Unternehmens und gegenüber externen Anbietern für Personalentwicklungsmaßnahmen.
  • Bereitschaft und Fähigkeit des Unternehmens, die (Aus-) Wirkungen neu erworbener Kompetenzen zuzulassen und zu nutzen.

Zwei weitere Fragen kommen hinzu, die es Unternehmen schwierig machen, mit sicherem Gefühl die Investitionen für die Personalentwicklung vorzunehmen:

  • Zu welchem Zeitpunkt, mit welcher Situation als Indikator, ist es richtig, Entwicklungsmaßnahmen zu beginnen?
  • In welchem Umfange – also mit welchen Beteiligten und mit welchen Prozessen – und in welcher Breite sind die Entwicklungsmaßnahmen notwendig?

Unternehmen können drei grundsätzliche Haltungen gegenüber Personalentwicklungsmaßnahmen einnehmen:

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