PRO Fachkräfte Kongress für Personal-Management

Normalerweise schreibe ich über Veranstaltungen, an denen ich selbst mitwirke. Jetzt ist es anders. Zugegeben – in den letzten Jahren habe ich gelegentlich an der Kongressreihe mitgewirkt; moderierend oder auch workshopend (Sprachkritiker aufgepasst – ein neuer Anglizismus!). In diesem Jahr am 15. November bin ich normaler Teilnehmer beim Personalkongress PRO Fachkräfte in Nürnberg und darauf freue ich mich besonders.

Es sind die Themen und die Vortragenden. Das Thema Fachkräfte ist nie erschöpft, nicht nur weil es immer noch zu wenige gibt und die Zukunft auch nicht lichter erscheint. Da sind die vielen neuen Aspekte. Gespannt bin ich, was sich hinter dem kessen Versprechen verbirgt „wer keine Fachkräfte findet, ist selber schuld!“. Irgendwie muss ich es zur gleichen Zeit auch schaffen, den anderen Workshop zu besuchen, in dem es um wertschätzendes Wirtschaften geht. Am noch frischen Vormittag bin ich sicher bei der Diskussion um die Kompetenz Geflüchteter zu finden – zwei der drei Referenten hatte ich schon in einer von mir moderierten Veranstaltung. Richtig neugierig bin ich, worauf die „Allianz pro Fachkräfte“ in diesem Jahr ihren Schwerpunkt setzt.

Ich will auf dem Kongress alte Bekannte wieder treffen. Das wird bestimmt eine entspannte Wanderung entlang der Grenze zwischen wichtigen Themen und dem Geplauder, das gerade dann erfrischend ist, wenn man sich nicht oft sieht. Wenn es sich im Gespräch ergibt, überspringen wir einfach einen Workshop und bleiben nach dem Pausengong am Bistrotisch stehen. Klatsch und Tratsch haben schon etwas für sich und toppen manchmal das spannendste fachliche Thema.

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Rückblick des Moderators auf die Bildungskonferenz

Als Massenveranstaltung war die Bildungskonferenz am 23. März nicht geplant, aber als eine zum Mitreden und Mitmachen. Der etwas ungünstige Zeitpunkt an einem Freitagnachmittag legte es nahe, die Gäste nicht mit Vorträgen zu berieseln, sondern zum Mitmachen einzuladen. Viel wichtiger aber noch war die Erfahrung, dass viele Menschen viele Sichtweisen und Erfahrungen einbringen können und auch einbringen wollen. Das heißt natürlich nicht, dass gleich jede und jeder sich das Mikrofon schnappt. Auch wenn Gäste mitmachen wollen, gibt es Bühnenangst, also die Hemmung, vor anderen zu reden.

Moderatorenaufgabe

An dieser Stelle begann meine Aufgabe als Moderator: die Gäste zu begrüßen, miteinander ins Gespräch zu bringen und sie zur ersten Aktion einzuladen: die Wandzeitung am Eingang mit zu gestalten: Auf großen Blättern standen einige Leitfragen und die Gäste wurden gebeten, hierzu Kommentare abzugeben. Was sie auch fleißig taten. Die Wandzeitung gab für die langsam eintrudelnden Gäste ein immer bunteres Stimmungsbild und war zugleich eine einfache Möglichkeit mitzumachen.

Thementische

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Moderation des Bildungskongresses am 09.03.

Ungefähr die Hälfte der Schüler eines Jahrgangs macht Abitur, von denen wiederum ca. 80% mit einem Studium beginnen – und die brechen das Studium mit einer Wahrscheinlichkeit von ungefähr 30% wieder ab. Soweit die nüchternen Zahlen, die gar nichts über den Einzelfall aussagen. Außer natürlich, dass es in jedem Jahrgang ca. 12% besondere Einzelfälle gibt, die das Scheitern an der Hochschule erleben mussten – jede und jeder Achte!

Auf dem Weg in die weithin geforderte Akademisierung mag man die Abbrecherzahlen als Kollateralschäden verbuchen – auf dem Weg zu Gipfel stürzen halt ein paar ab. Trotzdem sollte die Frage gestellt werden, ob es neben dem akademischen Weg in die berufliche Karriere nicht auch noch andere gibt.

Zum Beispiel die „ordentliche Lehre“, also die dual gestaltete Berufsausbildung. Deren Loblied will ich gar nicht singen, ich selbst habe den Weg in das Berufsleben mit einer „Lehre“ begonnen und bin seither von ihr so überzeugt, wie sonst von wenig anderem.

Ausgangspunkte der Veranstaltung

Also betrachten wir die Berufsausbildung ganz nüchtern als ersten Baustein einer jugendlichen Karriereplanung. So ungefähr lässt sich einer der Ausgangspunkt des Bildungskongresses am 09. März 2018 beschreiben.

Der andere Ausgangspunkt ist der immer realer werdende Fachkräftemangel. Da Fachkräfte nicht mit dem Umlegen eines Schalters auf den Markt kommen, haben Unternehmen heute schon das Problem, auch wenn erst in einigen Jahren der Mangel in den Fabrikhallen und Büros angekommen sein wird.

Inhalte, Themen, Diskussionen

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Meine Themen 2019

2019 werden sich die Entwicklungen der letzten Jahre fortsetzen und in vielen Bereichen weiter beschleunigen: Digitalisierung, Globalisierung und die Entwicklungen der Arbeitswelt. Herausforderungen werden drängender, komplexer und erfordern Entscheidungen.

Auch 2019 ist also ein Jahr, in dem die störungsfreie Kommunikation zwischen allen Beteiligten ihren hohen Stellenwert behalten wird. Kommunikation ist das Gespräch und besonders das persönliche Gespräch, der Austausch vom einen zum anderen.

Aus diesen Herausforderungen  und Bedingungen erwachsen meine Themen für 2019:

Körpersprache und nonverbale Kommunikation - Im Austausch untereinander ist wichtig, wie wir etwas sagen und nicht allein was wir sagen – also die Körpersprache und nonverbale Kommunikation. Mein besonderer Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Körpersprache in der Gesprächsführung, besonders in Verhandlungen und die Körpersprache in der Fort- und Weiterbildung. Dazu biete ich Vorträge an ("Versteckte Botschaften") und Seminare.

Persönliche Beziehungsnetzwerke - Am besten ist, wenn wir uns mit den richtigen Menschen treffen und lange mit ihnen in Kontakt bleiben, um uns über unsere Themen austauschen können und zum Vorteil aller wechselseitig zu unterstützen. In diesem Bereich („Shared Networking“/ Kooperatives Netzwerken“) setze ich meine Kooperation mit Andreas Reuther fort und biete gemeinsam mit ihm Workshops für die Entwicklung von Team-Netzwerken an.

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März 2021: ein seltsamer Jahrestag

Am 17. und am 18. März 2021 hätte ich einen doppelten Jahrestag feiern können. Am 17. März des Vorjahres nahm ich nämlich zum ersten Mal an einer Online-Besprechung zusammen mit drei anderen Kollegen teil, am Tag danach hatte ich meine vorerst letzte Besprechung mit Anwesenden. Mir ging es damit nicht anders als vielen anderen Menschen auch in jenen Tagen als die Pandemie noch jung war und erst zu zeigen begann, was in ihr steckte.

Online zu arbeiten hatte ich bis zu dem Zeitpunkt nie für eine realistische Option gehalten, das war etwas für Nerds. Unmöglich mir vorzustellen, den Rest des Jahres in vielen hundert Stunden Online-Besprechungen und – Veranstaltungen mit dem Kopfhörer übergestülpt zu verbringen. Manchmal dachte ich noch an den Sommer des unwissenden Jahres 2019 als ich das Angebot bekam, Online-Veranstaltungen zu konzipieren und zu halten – ich lehnte es ohne Diskussion ab.

Doch seit dem Spätwinter 2020 lautet das Motto: „Besser online als gar nicht.“ Diese Einsicht stimmt zwar nicht euphorisch, macht aber pragmatisch. So geht es mir also wie vielen anderen seit dem letzten März. Online und im Home-Office zu arbeiten, ist keine Alternative zur persönlichen Begegnung, auch wenn sie manche Vorteile bietet. Aufs Ganze gesehen, ist der Austausch mit anderen vor dem Bildschirm allerdings eine Schwundform der Kommunikation.

Offen gesagt: meine Einsicht und mein Jammern sind es nicht wert, diese Zeilen zu schreiben. Was die Sache interessant macht, ist die normative Kraft des Faktischen. Home-Office wird bleiben und der Austausch vor dem Bildschirm auch. Technisch wird der Austausch besser werden und die Kommunikation wird vertrauter, weil wir uns gewöhnt haben.

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Titel der Arbeitseinheit: Umgang mit den Arbeitsunterlagen [Text 678]

Einführung: Die Seminarunterlagen

Vor und während des Seminars „Rationelles Lesen“ haben Sie Zugang zu Seminarunterlagen.

Die Unterlagen stehen Ihnen als Teilnehmerin oder Teilnehmer ausdrücklich nur zur Vorbereitung und Mitarbeit im Seminar zur Verfügung. Jede andere Verwendung, gleich ob zu privaten oder kommerziellen Zwecken, ist ausdrücklich untersagt.

Es gibt drei Wege zum Material:

  • Sie laden die Texte als pdf-Dateien von meiner Website www.moethe.com/hoefd herunter.
  • Sie geben den Link auf der Website www.moethe.com/hoefd in die URL-Zeile Ihres Browsers ein oder klicken direkt auf den Link.
  • Sie laden die Seite über den QR-Code. Der QR-Code dieser Seite sieht so aus:

 

 

Folgende Seminarunterlagen sind verfügbar:

Wieder einmal die „Jahreskonferenz“

Ein Großereignis für die eigene Netzwerkarbeit ist in jedem Herbst die „Jahreskonferenz der Allianz pro Fachkräfte“. Auch in diesem Jahr konnte ich wieder mitwirken. Der Rahmen heuer wechselte: die „Jahreskonferenz“ wurde zu einem tragenden Teil des Kongresses „Pro Fachkräfte“; mein Auftrag war, zu moderieren.

Das Zeitfenster war mit knapp 90 Minuten groß genug, um ernsthaft über den Einfluss der Digitalisierung auf die Kompetenzen der Mitarbeiter zu reden, aber klein genug, um keinen überflüssigen Zierrat auf die Bühne zu bringen. Also keine feierliche Begrüßung und Eröffnung. Wir kamen gleich zum Thema: eine Geschichte zu Anfang, einige knackige Statements von Menschen, die etwas zum Thema zu sagen hatten und dann die erste Gruppenarbeit – mit einigen Dutzend Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Nach einem Zwischenspiel, in dem schon keiner mehr ans Hinsetzen dachte, folgten die nächste Gruppenarbeit und schließlich die gemeinsame Zusammenfassung der Ergebnisse.

Fazit: 90 Minuten nach dem Motto: wenn wir uns nicht bewegen, bewegen wir nichts.

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Fünf Stationen eines gelingenden Seminars

Am Ende der Veranstaltung als Trainer, als Redner als Dozent fragt man sich, ob sie denn auch erfolgreich war. Das eigene Erleben ist kein tauglicher Gradmesser: der Körper ist voll mit Adrenalin und die Wahrnehmung ist verzerrt. Trotzdem gibt es ein gutes Messinstrument, nämlich die Körpersprache der Teilnehmenden. Wie die am Ende reagieren, zeigt an, wie es war. Auf eine kurze Formel gebracht sind es zwei Zustände, die den Erfolg anzeigen: die Veranstaltung war erfolgreich, wenn die Teilnehmenden glücklich und angeregt gehen.

Teilnehmer sind glücklich, wenn es entspannt zuging und unterhaltsam. Es wurde gelacht und man hatte Spaß miteinander, also war die Atmosphäre gut. Angeregt sind die Teilnehmer, wenn sie etwas zum Thema, zum Gegenstand der Veranstaltung, mitnehmen können in ihr Leben. [Glück: Wir und drinnen; Anregung: die Welt draußen]

Um am Ende von einer erfolgreichen Teilnahme reden zu können, müssen Trainer wie Teilnehmer fünf Stationen erfolgreich durchlaufen haben, die sie von Station zu Station immer stärker in das Geschehen der Veranstaltung einbeziehen. Es ist die Auseinandersetzung mit ihren [fühlen, denken und handeln Trainer wie Teilnehmer/ entwickeln sich Trainer wie Teilnehmer in fünf Stufen des Involviertseins oder der Beteiligung]:

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Gelingende Netzwerkkommunikation erleben

Gut vernetzt in die neue Arbeitswelt 4.0

Wer will da widersprechen: Netzwerken ist wichtig, gerade dann wenn wir die ersten Schritte in die neue Arbeitswelt unternehmen. Um Sie dabei zu unterstützen, veranstalten wir – Nicola Broucek-Albrecht und ich – eine kleine Workshopreihe. Wir wollen Sie begleiten, dass die ersten Netzwerk-Schritte einfacher werden, keine Last oder lästige Pflicht sind und auch Spaß machen: „Netzwerken – der Seminarworkshop“ ist die Veranstaltungsreihe für entspanntes Netzwerken:

  • Ein Treffen mit Menschen, die einander etwas zu sagen haben und gleichzeitig
  • das Netzwerken selbst zum Thema machen.
  • Ein Treffen, um Netzwerktechniken zu diskutieren und auszuprobieren.

An vier Abenden zwischen 17:00 und 22:00 wollen wir uns mit Ihnen typische Situationen des Netzwerkens anschauen und unsere Erfahrungen diskutieren. Ohne erhobenen Zeigefinger und nur das tun, was Ihnen an dem Abend Spaß macht und für Sie nützlich und sinnvoll ist.

Am 22. September 2017 geht es los mit der Reihe: „Netzwerken – der Seminarworkshop“. Weitere Informationen und die Anmeldung warten hier auf Sie.

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