Berufsbegleitendes Studium; Lern- und Arbeitstechniken

Mit Belohnungen erfolgreich zum Studienende

Womit belohnen Sie sich dafür, diesen Artikel zu lesen? Nein – Sie haben noch gar nicht an die Belohnung gedacht? Dann wird’s aber Zeit. Also bitte – überlegen Sie sich eine Belohnung für die Lektüre dieses Artikels.

Das Lesen soll schon Belohnung genug sein? In dem Fall fühle ich mich natürlich geschmeichelt. Die Lektüre der Texte als Belohnung zu empfinden – das kann für die meisten deutschsprachigen wissenschaftlichen Texte nicht gelten. Sie sind so ziemlich das extreme Gegenteil einer Belohnung – Bleiwüsten mit Verzweiflungsgarantie.

Belohnungen versprechen angenehme Erfahrungen, wenn wir ein Ziel erreichen. Belohnungen stehen fest, bevor die Anstrengung losgeht und Ziele sind SMART. „So gut als möglich“ ist kein Ziel, die Note „befriedigend“ aber sehr wohl. Ein schöner Abend ist keine Belohnung, aber ein Filmabend mit „Oh Brother, Where Art Thou“ von den Coen-Brüdern ist ganz klar eine Belohnung – natürlich nur wenn Sie die Filme der Coen-Brüder mögen.

Gerade in einem berufsbegleitenden Studium sind Belohnungen überlebenswichtig. Je mehr Belohnungen, desto besser. Am besten ist es, wenn Sie komplette Belohnungssysteme entwerfen und umsetzen. Für die gilt wieder: je mehr Belohnungen desto besser – man kann es nicht oft genug sagen. Für kleine Anstrengungen winken kleine Belohnungen, für große warten große Belohnungen und ganz große Aufgaben werden mit ganz großen Belohnungen gekrönt.

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