Teilnehmer

Veranstaltungsteilnehmer und ihre Erwartungen

Veranstaltungen haben Zielgruppen, die von einer guten Organisation berücksichtigt werden. Wenn die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe ausreichend groß sind, eine Teilnahme in Erwägung zu ziehen, melden sie sich auch an. Das ist das Kalkül der Veranstalter. Jetzt kommt es darauf an, mit den Planungen die Bedürfnisse und Wünsche zu treffen, sie zu erfüllen oder gar darüber hinauszugehen.

Meistens werden die Inhalte der Veranstaltung und die angenommenen Wünsche der Teilnehmer tatsächlich aufeinander abgestimmt. Eine andere, aber schon etwas weniger oft anzutreffende Variante der Planung ist, Zugpferde für die Veranstaltung zu planen. Man versucht die Koryphäe für eine Keynote zur Organisationsentwicklung zu gewinnen, man „gewinnt“ einen sich einen Politiker für das Grußwort, weil eine politische Zelebrität immer auf die Qualität der Veranstaltung abfärbt, oder man holt einen thematisch einschlägigen Komiker, weil er als unterhaltsam gilt.

In einem viel geringeren Maße als die inhaltlichen Pläne stimmt man die Veranstaltungsformen und – methoden auf die Erwartungen und Bedürfnisse  Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab. In diese Überlegung fallen dann meistens die Großgruppenmethoden wie das „World Café“ oder ein „Barcamp“. Zwei Gründe rücken die Methode in den planerischen Fokus: es gibt das Marketing-Argument, etwas Auffälliges zu bieten und damit Aufmerksamkeit zu erregen. Oder man erhofft einen besonderen Effekt, z.B. eine Sammlung von Beiträgen wie sie von einem guten World Café zu erwarten sind.

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