Geschichten

Vier Geschichten und ein Erfolg - Rückblick auf eine Veranstaltung

Der Fachkräftemangel kann Anlass sein für streng methodische Ausführungen zur Statistik innerhalb der Volkswirtschaftslehre – oder Anlass für Geschichten. Heute hörten wir die Geschichten.

Was war der Anlass? Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) müssen der Fachkräfte wegen an vielen Fronten agieren: die Belegschaften werden älter und sind dann weg; passender Nachwuchs ist schwierig zu bekommen und im betrieblichen Alltag zeigt sich immer wieder der Bedarf nach Fachleuten. Von Agieren kann nur selten die Rede sein, Reagieren zu wollen ist nicht selten schon eine Herausforderung für Unternehmen.

Heute waren die Geschichten des Agierens dran. Vorbild, Mahnung, Anreiz, Warnung – dafür sind die Geschichten gut: das Gehörte in die eigene Wirklichkeit übertragen. Mit diesem Ziel waren die Initiatoren angetreten.

Die Veranstaltung des Teams „Fachkräftesicherung“ der hiesigen IHK hatte sich für ein ungewöhnliches Format entschieden und ich hatte den Auftrag, die Veranstaltung zu moderieren.

In einem großen Raum waren die vier Ecken für vier KMU reserviert, Unternehmen, die sich auf irgendeine Weise mit dem Thema Fachkräftemangel erfolgreich auseinandergesetzt hatten. Die Bistro-Tische in der Mitte des Raumes dienten als Andockpunkte für die Gäste. Fünfzig hatten sich früh genug angemeldet; weitere vierzig waren etwas zu spät dran und werden erst bei der Nachfolgeveranstaltung im Februar zum Zuge kommen.

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Edutainment in Vorträgen

Sicher verschanzt hinter dem Pult steht der Redner - eine Person ohne Unterleib. Vielleicht ab dem Brustbein, sicher aber vom Nabel abwärts geht er ins das Material des Pultes über. Wir beobachten ehrfurchtsvoll und bewundernd, wie sich gerade hier und jetzt vor unseren Augen ein Mensch aufmacht in die ewige Walhalla der großen Vortragenden – Deifizierung nennt man das. Für uns sterbliche Banausen mag die Erkenntnis den Trost der Gemeinsamkeit bieten, nach der angeblich neunzig Prozent aller Menschen den Tod einer öffentlichen Betätigung als Vortragende vorziehen.

Das alles ist bekannt und dabei sowohl gut wie schön. Wo Ehrfurcht wabert, ist Weihe nicht weit. Um überhaupt noch von Unterhaltung reden zu können, müssen wir an dieser Stelle Schluss machen. Lehnen wir uns zurück, die weitere Rede ist von irdischen Bedürfnissen, nämlich auch beim Vortrag unterhalten werden zu wollen. Der Redner befindet sich nun woanders, nicht mehr hinter dem Pult, sondern bei seinen Zuhörerinnen und Zuhörern.

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