Was macht den besonderen Kündigungsschutz besonders?

Seit vielen Jahren schon moderiere ich eine Veranstaltungsreihe. Die Reihe wird vom ZBFS („Zentrums Bayern Familie und Soziales“ - ZBFS- oft auch noch Integrationsamt genannt) und der IHK Nürnberg organisiert und findet stets an einem Wochentag von ca. 17:00 bis 19:00 in Nürnberg statt. Es gibt einen allgemeinen informativen Teil und dazu Infostände.

Immer geht es um Arbeitnehmer mit einer Beeinträchtigung, derentwegen ihre Arbeitgeber die Leistungen des ZBFS in Anspruch nehmen möchten. Die Beeinträchtigungen sind beispielsweise eine plötzliche Schwerbehinderung, die Einstellung von Schwerbehinderten und was sich an fatalen gesundheitlichen Desastern im Arbeitsleben noch so einstellen kann.

Die Reihe richtet sich an Arbeitgeber, denen es nicht um Gießkanneninformationen zum Thema geht – wahre Worte, die zwar auch stimmen, die eigene Situation im entscheidenden Punkt aber doch nicht treffen. Für die speziellen Informationsbedarfe stehen die Infostände von Krankenkassen und sonstigen Leistungsträgern zur Verfügung.

Im allgemeinen Teil kommen Fachleute zu Worte; Expertinnen und Experten im besten Wortsinne, weil sich bei Ihnen gründliche Fachkenntnis mit reichhaltigen praktischen Erfahrungen verbindet. Aus meiner Perspektive des Moderators erblicke ich also folgendes Bild: drei, vier oder auch fünf Fachfrauen und – männer, auf der Höhe ihrer Fachlichkeit und vor ihnen im Plenum viele Veranstaltungsteilnehmer, interessiert und mit Fragen. Meine Aufgabe als Moderator ist auszugleichen: die Teilnehmer sollen die Fragen stellen könne, die sie hierher brachten und die Expertinnen und Experten sollen die Aufmerksamkeit und das Forum bekommen, in dem Ihre Erfahrungen am glänzendsten erscheinen: indem die Erfahrungen gehört und umgesetzt werden. Bewegung wird also notwendig.

Dafür befinden sich gerade die Veranstaltungsteilnehmer in einer vergleichsweise ungünstigen Situation: sie sitzen nämlich und das allein ist keine gute Startbasis für eine Veranstaltung, die ja eigentlich für die Teilnehmer gedacht ist.

Meine Arbeit folgt un der Maxime: wenn wir uns nicht bewegen, bewegen wir nichts. Es ist die Veranstaltung der Teilnehmer, also lade ich sie ein, etwas zu bewegen. Zuerst sich selbst. Das kann in vielen Formen geschehen: natürlich spreche ich Teilnehmer an, natürlich sollen sie mitreden können. Sie wirken noch intensiver mit: es gibt Diskussionen in einzelnen Themengruppen, Ideen entstehen und große Blätter werden mit Gesprächsnotizen und – ergebnissen beschrieben. Wirklich entscheidend ist der Austausch untereinander, am besten zusammen mit den Expertinnen und Experten.

Für den 23. Oktober haben wir die nächste Ausgabe der Reihe geplant: „Was macht den besonderen Kündigungsschutz besonders?“ Die inhaltlichen Informationen und den Flyer finden Sie hier.

Natürlich steht auch diese Veranstaltung unter der Devise: „Wenn wir uns nicht bewegen….“. Natürlich werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer einbezogen. Natürlich tauche ich mit dem Mikrophon in der Hand auf, stelle Frage und bringen die Menschen ins Gespräch. Wir werden aber noch weiter gehen und ein paar ganz neue Ideen ausspielen. Sie dürfen sich freuen: Anmeldung bitte über diesen Link.

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