PRO Fachkräfte Kongress für Personal-Management

Normalerweise schreibe ich über Veranstaltungen, an denen ich selbst mitwirke. Jetzt ist es anders. Zugegeben – in den letzten Jahren habe ich gelegentlich an der Kongressreihe mitgewirkt; moderierend oder auch workshopend (Sprachkritiker aufgepasst – ein neuer Anglizismus!). In diesem Jahr am 15. November bin ich normaler Teilnehmer beim Personalkongress PRO Fachkräfte in Nürnberg und darauf freue ich mich besonders.

Es sind die Themen und die Vortragenden. Das Thema Fachkräfte ist nie erschöpft, nicht nur weil es immer noch zu wenige gibt und die Zukunft auch nicht lichter erscheint. Da sind die vielen neuen Aspekte. Gespannt bin ich, was sich hinter dem kessen Versprechen verbirgt „wer keine Fachkräfte findet, ist selber schuld!“. Irgendwie muss ich es zur gleichen Zeit auch schaffen, den anderen Workshop zu besuchen, in dem es um wertschätzendes Wirtschaften geht. Am noch frischen Vormittag bin ich sicher bei der Diskussion um die Kompetenz Geflüchteter zu finden – zwei der drei Referenten hatte ich schon in einer von mir moderierten Veranstaltung. Richtig neugierig bin ich, worauf die „Allianz pro Fachkräfte“ in diesem Jahr ihren Schwerpunkt setzt.

Ich will auf dem Kongress alte Bekannte wieder treffen. Das wird bestimmt eine entspannte Wanderung entlang der Grenze zwischen wichtigen Themen und dem Geplauder, das gerade dann erfrischend ist, wenn man sich nicht oft sieht. Wenn es sich im Gespräch ergibt, überspringen wir einfach einen Workshop und bleiben nach dem Pausengong am Bistrotisch stehen. Klatsch und Tratsch haben schon etwas für sich und toppen manchmal das spannendste fachliche Thema.

Natürlich will ich sehen, wie es die anderen Workshopleiter machen; mit welchen Methoden sie arbeiten, wie sie einsteigen, Klippen umschiffen und zu einem glücklichen Ende kommen. Ich hoffe eine Menge zu lernen, z.B. wie ein Quiz geht mit den HR-Buzzwords.

Insgesamt also ein dick gepackter Koffer an Erwartungen – zum Glück habe ich keine weite Anreise. Wie es dann war, darüber schreibe ich am Tag danach.

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